20 Jahre "Forsthaus Falkenau"

22.07.2009 | Mainz
2009 ist ein ganz besonderes Jahr! Vor 20 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen und das "Forsthaus Falkenau" startete mit seiner ers-ten Folge. Auf den ersten Blick hat das nicht viel miteinander zu tun. Aber so wie der Fall der Mauer das Zusammenkommen der Menschen im geteilten Deutschland wieder ermöglichte, so wurde durch das "Forsthaus Falkenau" die gesamte Familie, jung und alt, vor dem Fernseher vereint.

Es gibt nur sehr wenige Serien in diesem Lande, denen das in dieser umfassenden Weise gelang. Und damit lag "Forsthaus Falkenau" nicht nur vor 20 Jahren im Trend. Auch heute, in einer Zeit, in der Verunsicherung zu einem grundlegenden Gefühl in der Gesellschaft zählt, erhält die Familie wieder einen besonders hohen Stellenwert.

Das "Forsthaus Falkenau" lebt von den emotionalen Geschichten um den Förster, seine Familie und den Freunden und Nachbarn im imaginären Ort Küblach. Aber diese Serie lebt auch von der einzigartigen Natur des Bayerischen Waldes, mit seinen Pflanzen und Tieren, die es in diesem Umfang in keinem anderen Format gibt. Dadurch bietet das "Forsthaus" ein Programm für die ganze Familie. Die Zuschauer kön-nen viel über Tiere, Pflanzen und die Arbeit eines Försters lernen. Oder man kann sich auch "einfach nur" von den emotionalen Ge-schichten anrühren und unterhalten lassen. Denn im "Forsthaus" ist für jeden etwas dabei.

Seit drei Jahren ist nun Hardy Krüger jr. als Stefan Leitner im Küblacher Forst unterwegs. Mit der Ärztin Sonja Schwanthaler und den drei Kindern hat sich eine moderne Familie zusammengefunden, die in Liebe und Leid zueinander steht. Hier treffen drei sehr unterschiedliche Generationen aufeinander, die gemeinsam leben, lieben und manchmal auch leiden. Dabei kommt das "Forsthaus Falkenau" ohne "künstliche Zusatzstoffe" aus. Es genügen die ganz alltäglichen Dramen, die jeder Fernsehzuschauer aus eigenem Erleben kennt. Auch wenn das romantische Küblach nach 20 Jahren immer noch ein recht beschaulicher Ort ist, so sind doch die Probleme und Konflikte des Försters zupackender geworden. Es gibt, wie im wirklichen Leben, auch für die Figuren dieser Serie, kein Abonnement auf das Glück, sie müssen darum kämpfen. Dieses Ringen ums Glück sieht heute ganz sicher anders aus, als noch vor 20 Jahren. Das zeigt, dass das "Forsthaus" mit der Zeit gegangen und im Heute angekommen ist.

Auch wenn sich das "Forsthaus Falkenau" in den letzten Jahren sehr gewandelt hat, beginnen wir die Ausstrahlung der neuen Staffel mit einer schönen Tradition. Wir starten mit einem ganz besonderen Serien-Special, das uns in die magisch-schöne Landschaft Islands entführt. Dort, wo Trolle und Elfen den Alltag der Menschen noch heute bestimmen - und das werden Wolfgang und Josef am eigenen Leib erfahren - will Familie Leitner Urlaub machen. Eine abenteuerliche Reise, die Stefan, Sonja, Jenny und Lisa nicht nur enger zusammenschweißt, sondern auch noch einen verlorenen Bruder von Sonja zu bieten hat. Thomas, der seit Jahren verschollen ist, hat sich auf Island heimlich eine neue Existenz aufgebaut. Die längst fällige Auseinan-dersetzung der Geschwister findet erst statt, als die Reisegruppe in einen gefährlichen Wettlauf um Leben und Tod gerät. Für dieses "Island-Abenteuer" konnten neben der Stammbesetzung so hervorragende Schauspieler wie Steffen Wink, Thomas Balou Martin und Isabel Tuengerthal gewonnen werden, die ihre Figuren in dieser kar-gen Landschaft mit großer Spielfreude zum Leben erwecken.

Nach diesem existenziellen "Island-Abenteuer" beginnt die erste Folge der 20. Staffel "Forsthaus Falkenau" keineswegs ruhiger. Die Hochzeit von Sonja und Stefan steht bevor und sehnsüchtig warten alle auf die Geburt des kleinen Lukas. Doch bevor es zur Trauung kommt, wird der Förster von Küblach in seinem Revier mit einem Schuss niederge-streckt. Auch wenn sich im Laufe der Staffel Stefan Leitner wieder von diesem Schlag erholt, macht ihm ein Neuer in Küblach das Leben schwer. Markus Böker spielt die Rolle des Max Bachhofer, der nicht nur ein ernst zu nehmender Gegenspieler unserer Hauptfigur wird, sondern auch die Ehe von Bürgermeisterin Anna Rombach und ihrem Mann Markus ins Wanken bringt.

Schließlich werden sich am Ende dieser Staffel dunkle Wolken über dem Forsthaus zusammenziehen. Völlig unerwartet wird die Beziehung von Sonja und Stefan auf eine harte Probe gestellt und am Ende ist nichts mehr wie es war. Wie es dann weitergeht, wird in der 21. Staffel erzählt - Doch das ist eine andere Geschichte.

Quelle: Pressemeldung ZDF Pressestelle

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