50 Jahre Janssen-Cilag: Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder gratuliert
"Und im Dialog mit anderen Beteiligten im Gesundheitswesen überlegen, wie wir in Deutschland auch in Zukunft eine hochwertige medizinische Versorgung auf die Beine stellen können." Um die Zukunft des Pharmastandorts Deutschland ging es auch in dem Gespräch mit Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder und weiteren Unternehmensvertretern anlässlich des runden Geburtstags.
Einig waren sich die Gesprächspartner, dass es genügend Bedarf für neue medizinische Behandlungsmöglichkeiten gibt - und Chancen. Dazu Professor Günter Huhle, Mitglied der Geschäftsführung von Janssen-Cilag: "Trotz großer medizinischer Fortschritte in den letzten Jahrzehnten sind zahlreiche Krankheiten noch nicht besiegt. Wir in der Forschung müssen umdenken. Gefragt sind individualisierte, also auf die einzelnen Patienten zugeschnittene Behandlungsoptionen.
Und diese werden umso wirksamer und sicherer sein, umso verzahnter der gesamte Therapieprozess abläuft - angefangen bei der Diagnose. Unser langfristiges Ziel ist es, mit neuen Technologien und Versorgungsmöglichkeiten die Behandlung besser in den klinischen und den Patientenalltag zu integrieren, und damit die Entwicklung von dauerhaften und erschwinglichen Gesundheitslösungen voranzutreiben." Janssen-Cilag selbst will in den nächsten zwei Jahren mit mehreren neuen Medikamenten und damit verbundenen Behandlungsprogrammen zum medizinischen Fortschritt beitragen.
Ob und wie neue Therapien beim Patienten ankommen, hängt nicht zuletzt auch von den Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens ab. In der Diskussion zu diesem Thema appellierte Kris Sterkens, Vorsitzender der Geschäftsführung von Janssen-Cilag, nicht die Kosten von Arzneimitteln in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. "Arzneimittelpreise sind Wettbewerbspreise. Die freie Preisbildung ist ein wesentliches Element, wenn auch weiterhin medizinischer Fortschritt von Unternehmen getragen werden soll". Nicht zuletzt gelte in einigen Bereichen auch "Nicht an, sondern mit Arzneimitteln sparen", wenn es zum Beispiel darum gehe, Krankenhausaufenthalte von psychisch kranken Menschen zu verhindern.
Ein weiteres Thema der Diskussion mit Dr. Klaus Theo Schröder zur Situation von Innovationen in Deutschland war auch die Vielzahl an Regulierungen.
Insgesamt gibt es fast 40 verschiedene Instrumente, die den Markt steuern. Janssen-Cilag tritt - so Sterkens - nicht für eine Abschaffung, also eine komplette Deregulierung, sondern für eine Anpassung an aktuelle Erfordernisse in Form einer "Re-Regulierung" ein. Dabei sollte der Wettbewerb die Rolle des Ideenmotors übernehmen und in einem ausgewogenen und aufeinander abgestimmten Verhältnis zur Regulierung stehen.
Dr. Klaus Theo Schröder unterstrich zum Ende seines Besuchs bei Janssen-Cilag, wie wichtig die Diskussion zwischen den verschiedenen Gesprächspartnern im Gesundheitswesen sei. Er begrüßte die Initiative von Janssen-Cilag mit der Delphi-Studienreihe zur Zukunft des Gesundheitswesens, die es seit 1994 gibt, eine Plattform für den Dialog zu schaffen.
Quelle: Pressemeldung Janssen-Cilag GmbH
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