Airrail-Mieter profitieren von politischer Entscheidung

22.07.2009 | Bonn
Die schwarz-grüne Koalition im Frankfurter Römer hat die politischen Weichen zur Weiterentwicklung des Airrail Center am Frankfurter Flughafen gestellt. Auf einer Pressekonferenz der Stadt sprach Frankfurts Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) von "einer der konkurrenzfähigsten Gewerbeimmobilien der Welt".

Die Koalitionsfraktionen hätten sich mit dem Magistrat der Stadt darauf verständigt, an einem der verkehrsgünstigsten Standorte der Welt ein Zeichen für eine nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes zu geben.

Grünen-Fraktionschef Olaf Cunitz wies auf den extremen Wettbewerb der europäischen Metropolen um Unternehmensansiedlungen und Arbeitsplätze hin. Dafür müssten Fakten geschaffen werden.

Auf ihrer Pressekonferenz gaben die beiden Politiker bekannt, dass die Bauherren des Airrail Centers - die IVG Immobilien AG, Bonn, und die Fraport AG - vor der Westspitze der mit 660 Meter längsten Gewerbeimmobilie des Landes, ein Parkhaus mit bis zu 2.500 Stellplätzen auf 9 Ebenen errichten dürfen. Es soll durch eine Brücke (Skylink) direkt mit dem Airrail Center verbunden werden. "Das Parkangebot muss allerdings in einem sachlichen Zusammenhang zum Airrail Center stehen", sagte Cunitz. Die politische Entscheidung sei an die Ansiedlung von Unternehmen mit neuen Arbeitsplätzen und dem erwarteten Publikumsverkehr im Airrail Center gebunden. Nach Fertigstellung im kommenden Frühjahr werden täglich mehr als 10.000 Menschen im Airrail Center erwartet - bis zu 7.000 Beschäftigte und 3.000 bis 4.000 Besucher.

Das Airrail Center - errichtet auf dem Dach des ICE-Fernbahnhofs am Frankfurter Flughafen - bietet Mietern und ihren Gästen die Möglichkeit, in wenigen Minuten vom Schreibtisch am Check-in-Counter der Luftfahrtgesellschaften zu sein, am Fern- und Regionalbahnhof oder per Auto auf dem größten Autobahnkreuz in Europa. IVG und Fraport hatten mehrfach betont, dass große Mietinteressenten ihre Ansiedlung von ausreichendem Parkraum für ihre Beschäftigten abhängig machten. Das neue Parkhaus sei Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg. Frank und Cunitz versicherten auf ihrer Pressekonferenz, dass über das Genehmigungsverfahren für das neue Parkhaus (möglicherweise nach § 34a Baugesetzbuch) zügig entschieden werden soll. Beide begrüßten, dass die IVG angemessene Ausgleichmaßnahmen für die Versiegelung der Flächen angeboten hat.

Das neue Parkhaus weist alle Aspekte eines umweltschonenden Gebäudes auf, mit Dachbegrünung, umweltgerechter Regenwasserentsorgung und Innovationen für den ruhenden Autoverkehr. Das Airrail Center selbst verfügt über 600 eigene Parkplätze, weitere 800 sind in den Parkhäusern der Fraport nachgewiesen.

Die IVG begrüßt die politische Weichenstellung für den nachhaltigen Erfolg des Airrail Centers. Schon beim Richtfest vor einigen Wochen hat die IVG mitgeteilt, dass rund 60 Prozent der Flächen vermietet sind, darunter 36.000 qm an die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft KPMG, die dort ihre Frankfurter Mitarbeiter konzentrieren und ihre Europa-Zentrale errichten will. Eine fast gleichgroße Fläche ist für 2 Hotels der Hilton-Gruppe vorgesehen. Auch sind Flächen für ein Ärztezentrum vergeben. Die Einzelhandelsgeschäfte und die Räume für Restaurants und Kaffeebars auf knapp 6.000 qm - entlang der glasüberdachten und begrünten Atrien - sind zu fast 80 % vermietet. An Büroflächen sind noch 50.000 qm verfügbar.

Quelle: Pressemeldung IVG Immobilien AG

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