Bühren: Einzelne Faktoren genau anschauen!
"Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Ärztemangels müssen wir uns vor Augen halten, dass von den 60 Prozent der Ärztinnen, die in den Beruf einsteigen, nur 30 Prozent ihre Weiterbildung abschließen. Hier fängt das Problem an und wir müssen bei der Suche nach Lösungen jeden einzelnen Störfaktor ganz genau anschauen!" Bühren, die als frühere Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes auf diesem Gebiet über langjährige Erfahrung verfügt, sieht dabei den Mutterschutz als eines der zentralen Themen. Unter der Federführung des Hartmannbundes ist eine intensive Zusammenarbeit zu dieser Problematik mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe gestartet. "Wir möchten das Thema nun auf allen Ebenen angehen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten, um die bestehenden Schwierigkeiten im Sinne der Ärztinnen und der Arbeitgeber bestmöglich zu beheben", so Bühren. Als erster Schritt findet im Rahmen des Kongresses am 20. April, von 16. bis 17.30 Uhr, eine Pilotveranstaltung zum Thema "Mutterschutz JA - Berufsverbot NEIN. Gesetzliche Regelungen als Hindernis für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf" statt, bei der neben einer Vertreterin des Bundesfamilienministeriums die betroffenen Akteure unmittelbar von ihren Erfahrungen berichten werden.
Quelle: Pressemeldung Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.
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