"Der Klimawandel könnte ein schwererer Schlag werden als die Finanzkrise"
"Als Versicherer gehören wir zu der Branche, welche die Wärme eines sich verändernden Klimas am unmittelbarsten zu spüren bekommt", erklärt Joachim Faber, Mitglied des Vorstands der Allianz SE. "Allein bei unserem globalen Versicherungsgeschäft mit Industriekunden sind 40 Prozent der Schäden auf Stürme und Überschwemmungen zurückzuführen. Aber auch für unsere Assetmanagement-Einheiten müssen wir auf Temperaturanstiege achten. Die Klimapolitik der Regierungen wirkt sich auf den Wert von Unternehmen aus und beeinflusst daher unsere Investmententscheidungen."
Genau 259 Investoren haben die Erklärung unterzeichnet. Das von ihnen zusammen vertretene Anlagevermögen beläuft sich auf über 15 Billionen US-Dollar. Diese Zahl entspricht dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten und beträgt mehr als ein Viertel der gesamten Marktkapitalisierung der Welt.
"Was gebraucht wird, sind bindende weltweite Ziele für die Kohlendioxidemissionen", bringt es Armin Sandhövel, Leiter von Allianz Climate Solutions, auf den Punkt. "Um die Emissionen von CO2 zu reduzieren, müssen die Regierungen als Handlungsbasis für die Privatwirtschaft eine klare und berechenbare Klimapolitik verabschieden. Andernfalls werden wir unweigerlich verheerende Folgen für die Umwelt und für die Gesellschaft erleben, die langfristig enorme Kosten für die globale Wirtschaft erzeugen werden. Die Politiker müssen handeln, bevor es zu spät ist", warnt Armin Sandhövel.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
Quelle: Pressemeldung Allianz Group
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