Deutscher Hausärzteverband e.V. bekräftigt politische Linie

25.11.2006 | Köln
Der Deutsche Hausärzteverband bekräftigt die politische Linie zur Einführung einer bundeseinheitlichen Gebührenordnung und angemessenen Honorierung der Hausärzte. Die Forderung in Bezug auf das gleichberechtigte Selbstbestimmungsrecht der Hausärzte in der Körperschaft KV ist nach Ansicht des Gesamtvorstandes bislang im aktuellen Gesetzentwurf nicht ausreichend vorgesehen....

Auf der Sitzung des Gesamtvorstandes des Deutschen Hausärzteverbandes haben am vergangenen Wochenende die Vorstände der Landesvertretungen die politische Linie des Verbandes mit überwältigender Mehrheit bekräftigt.

Nach Auffassung des Deutschen Hausärzteverbandes sollen die KVen - wie auch im aktuellen Gesetzentwurf vorgesehen - im Bereich der hausarztzentrierten und integrierten Versorgung nach § 73b und § 140a SGB V nicht als Vertragspartner eintreten und damit die Interessen der Hausärzte vertreten dürfen.

Eine bundeseinheitliche Gebührenordnung muss bereits im kommenden Jahr eingeführt werden und eine angemessene Honorierung der Hausärzte mit 25€ pro Patient und Monat gewährleisten. Dafür sind zusätzliche Finanzmittel dringend notwendig.

Unverändert bleibt auch die Forderung des Deutschen Hausärzteverbandes in Bezug auf das gleichberechtigte Selbstbestimmungsrecht der Hausärzte in der Körperschaft KV. Dieses ist so bislang im aktuellen Gesetzentwurf nach Ansicht des Gesamtvorstandes nicht ausreichend vorgesehen. Nach Ansicht des Verbandes können jedoch nur auf diesem Wege die Belange der hausärztlichen Versorgungsebene ausreichend Berücksichtigung in Entscheidungsprozessen finden.

Quelle: Pressemeldung Deutscher Hausärzteverband e.V.

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