Festspiel-Stadt Bayreuth wird mit Hochdruck vor Hochwasser geschützt

19.12.2008 | München
Rückhaltebecken verbessert den Hochwasserschutz

+++ Die Festspiel-Stadt Bayreuth soll schnellstmöglich vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt werden. Dies erklärte Bayerns Umweltstaatssekretärin Melanie Huml heute beim Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme in Bayreuth - der derzeit größten Maßnahme an Gewässern zweiter Ordnung in Bayern. Huml: 'Das neue Rückhaltebecken verbessert den Hochwasserschutz für die Wagner Stadt Bayreuth erheblich.' Es wird 750.000 Kubikmeter Main-Hochwasser auffangen und voraussichtlich 2011 fertig sein. Die Kosten von 6,75 Millionen Euro übernimmt zur Hälfte der Freistaat, den Rest teilen sich der Bezirk Oberfranken und die Stadt Bayreuth. +++

Um Bayreuth bestmöglich zu schützen braucht es vier weitere Rückhaltebecken. Diese werden dann in staatlicher Trägerschaft errichtet. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf insgesamt 15 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern misst dem Hochwasserschutz in Bayreuth nach den Worten Humls eine hohe Bedeutung zu. Während der erste Bauabschnitt läuft, wird deshalb gleichzeitig an der Fortführung des Projektes in staatlicher Trägerschaft gearbeitet. Planung und Genehmigung der weiteren Bauabschnitte sollen zügig weiter geführt werden, so die Staatssekretärin. Schon für 2009 ist die Einleitung des Raumordnungsverfahrens für die weiteren Becken vorgesehen.

Quelle: Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

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