Grüne Woche: Deutsche Wirtschaft initiiert Forum zum Thema Welternährung

23.12.2008 | Berlin
Die Sicherstellung der Welternährung, die Lösung der Energiefrage und die Bekämpfung des Klimawandels - dies sind drei Schlüsselfragen für die Zukunft der Menschheit, die untrennbar miteinander verbunden sind.

Die deutsche Wirtschaft nutzt deshalb in diesem Jahr das Forum Internationale Grüne Woche, um vom 16. bis 18. Januar 2009 gemeinsam mit 30 Agrarministern und über 1000 Experten der Agrar- und Ernährungswirtschaft aus aller Welt über globale Lösungsstrategien zu diskutieren.

Auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kommen am 17. Januar 2009 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche erstmals mehr als 30 Landwirtschaftsminister im Schloss Charlottenburg zum Berliner Agrarministergipfel zusammen. Die deutsche Wirtschaft nutzt diese politische Bühne, um mit dem vom 15. bis 18. Januar im ICC Berlin stattfindenden "Internationalen Forum Agrar- und Ernährungsindustrie" (IFAE) ein internationales Wirtschaftsforum zum Thema Welternährung zu organisieren. Das Forum ist eine gemeinsame Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Ziel des "Internationalen Forums Agrar- und Ernährungswirtschaft" ist es, Lösungsansätze für eine nachhaltige Steigerung der Agrarproduktion und Handlungsfelder zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft weltweit aufzuzeigen, um den Agrarministern Handlungsempfehlungen mit auf den Weg zu geben.

Herzstück des Forums ist die Plenarveranstaltung "Welternährung 2020 - innovative Lösungen bei begrenzten Ressourcen" am 17. Januar 2009 von 14.30 bis 17.00 Uhr. Strategien der "Grünen Kette" von der Landwirtschaft über Agrartechnik, Ernährungsindustrie und Agrarhandel sollen aufzeigen, in welcher Richtung gearbeitet werden muss, damit das Ziel der Sicherung der Welternährung in der Zukunft besser erreicht werden kann. Der Zusammenarbeit mit der Politik und Entwicklungsinstitutionen kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. In Vortrag und Podiumsdiskussion diskutieren internationale Wirtschaftsvertreter Chancen, durch Innovationen Ertragspotentiale und Ressourceneffizienz zu verbessern und durch eine Modernisierungspartnerschaft diese Technologien insbesondere in Osteuropa sowie in Schwellen- und Entwicklungsländern zugänglich zu machen. Der nachhaltigen Produktion von Agrarrohstoffen und Lebensmitteln kommt dabei die entscheidende Rolle zu.

Darüber hinaus widmen sich drei Panel-Veranstaltungen strategischen Fragen: So werden am Freitag, den 16. Januar von 13.00 bis 15.00 Uhr Lösungsstrategien für eine Minimierung der Emission von Treibhausgasen bei Erzeugung, Handel und Verarbeitung von Lebensmitteln erörtert. Die Landwirtschaft als lange "vergessene" Schlüsselressource für Entwicklung und das globale Management von Tierseuchen stehen im Mittelpunkt von zwei weiteren Panelveranstaltungen, die am Sonntag den 18. Januar 2008 von 10:00 bis 12:30 Uhr stattfinden.

Quelle: Pressemeldung Bundesverband Ernährung

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