Hering: Ausgleichszulage bleibt unverzichtbar

30.10.2009 | Mainz
Rund 4.900 Unternehmen haben nach Angaben von Landwirtschaftsminister Hendrik Hering in diesem Jahr eine Ausgleichszulage für die Bewirtschaftungsnachteile in den von der Natur benachteiligten Gebieten erhalten. "Insgesamt wurden 2009 knapp elf Millionen Euro ausgezahlt", bilanzierte Hering. Die Mittel werden zu 50 Prozent von der EU, zu 30 Prozent vom Bund und zu 20 Prozent vom Land finanziert.

Der durchschnittliche Auszahlungsbetrag liegt bei etwa 2.300 Euro je Unternehmen.

Die Antragszahlen sind nach Angaben des Ministers erneut im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dadurch sank bei der diesjährigen Auszahlung die Zahl der berücksichtigten Unternehmen um rund 400. Als Grund für den Rückgang nannte der Minister den weiter voranschreitenden Strukturwandel in der Landwirtschaft. Umso wichtiger sei die Förderung der benachteiligten Gebiete, denn ohne die Ausgleichszulage würden aufgrund des Ausscheidens von landwirtschaftlichen Betrieben erheblich größere Probleme bei der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft eintreten.

Der Minister versicherte, dass er sich daher auch weiterhin für die Gewährung der Ausgleichszulage einsetzen werde. Insbesondere im Hinblick auf die von der EU-Kommission geplante Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete werde er verstärkt dafür eintreten, die bisher für Rheinland-Pfalz abgegrenzten Gebiete zu erhalten.

Quelle: Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

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