Korruptionsvorwürfe in Afghanistan aufklären

29.06.2010 | Berlin
Zu den Berichten verschiedener amerikanischer und deutscher Medien, nach denen täglich bis zu zehn Millionen Dollar, darunter auch Gelder der Entwicklungszusammenarbeit, aus Afghanistan ins Ausland geschafft werden, erklärt Ute Koczy, Sprecherin für Entwicklungspolitik:

Es übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Wenn tatsächlich auch noch hohe Summen aus der Entwicklungszusammenarbeit durch das traditionelle Geldtransfersystem der Hawalas außer Landes geschafft werden, gilt es jetzt Konsequenzen zu ziehen. Die Bundesregierung muss zügig reagieren und die Hintergründe auch in Bezug auf deutsche Gelder lückenlos aufklären.

Solche korrupten Praktiken, die auch noch unter den Augen der afghanischen Behörden laufen, werden die Zustimmung der afghanischen Bevölkerung zu ihrer Regierung weiter schwächen. Dass erneut der Bruder von Präsident Hamid Karzai in diese Machenschaften verstrickt sein soll, beschädigt die Glaubwürdigkeit des Präsidenten.

Die internationale Gemeinschaft ist jetzt gefordert offensiv gegen Korruption vorzugehen. Dafür braucht es vor allem eine verbesserte Wirkungs- und Qualitätskontrolle in der Entwicklungszusammenarbeit. Der politische Schaden ist schon jetzt immens.

Quelle: Pressemeldung Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung für Somalia

24.11.2011 | Aus Anlass der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia durch den Einmarsch kenianischer und äthiopischer...

weiter in Kirchliche Hilfswerke fordern ...

Die Zeit drängt: Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen

08.11.2011 | Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen...

weiter in Die Zeit drängt: Höhere Förderung ...

BVMW nicht Veranstalter des Unternehmerkongresses "Iranian Business Women Power" in Berlin

07.11.2011 | Zu anderslautenden Pressemeldungen stellt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) klar:

weiter in BVMW nicht Veranstalter des ...

Nein zum Betreuungsgeld!

07.11.2011 | Anlässlich der gestrigen Vereinbarungen auf dem Koalitionsgipfel erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des...

weiter in Nein zum Betreuungsgeld! ...



Aktuelles

Betreuungsausbau statt Betreuungsgeld!

Anlässlich der von der Koalition geplanten Verrechnung des...

weiter ...

Netzentgelte: Regierung schröpft Verbraucher

vzbv fordert eine angemessene Beteiligung der Wirtschaft an...

weiter ...

Neuigkeiten

Neue Energie für Bayern - WSB Unternehmensgruppe eröffnet Büro in Oberfranken

Die WSB Unternehmensgruppe weitet ihr Engagement für die...

weiter ...

Schießt nicht auf Unschuldige!

Bischof auf Ägypten verurteilt die Gewalt gegenüber...

weiter ...

Weitere Themen

Pixelpark sagt Nihao zum Kölner Chinajahr

www.chinajahr-koeln.de im Responsive Design

weiter ...

Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung für Somalia

Aus Anlass der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia...

weiter ...

Archiv

Geschäftsgeschenke - eine gute Idee?

In vielen Betrieben gehören Geschäftsgeschenke längst zum...

weiter ...