Mit neuen Technologien für den Klimaschutz eintreten
"Der sparsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist ein zentraler Beitrag für einen effizienten Klimaschutz. Hierfür müssen wir die entsprechenden Technologien weiterentwickeln und zukunftsfähig machen", sagte Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schütte verwies am Mittwoch in Berlin auf der Auftaktveranstaltung der Innovationsplattform "Ressourceneffizienz in der Produktion" auf die Forschungsförderung in diesem Zukunftsfeld: "Wir fördern deshalb verstärkt Forschungsprojekte, die in der Produktion die Einsparpotenziale noch weiter verbessern sollen." Der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA), Dr. Manfred Wittenstein, unterstrich die Bedeutung der Branche für den Klimaschutz: "Die Technologien des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus haben schon jetzt knapp 30 Prozent zur Erreichung der gesamten Kyoto-Einsparverpflichtung Deutschlands beigetragen."
BMBF und VDMA haben sich gemeinsam entschlossen, mit der Innovationsplattform Effizienzfabrik die 31 Verbundprojekte des Förderschwerpunkts "Ressourceneffizienz in der Produktion" zu koordinieren. Ziel ist es, die Ergebnisse der Forschung besser bis zur Anwendung zu bringen. Der Förderschwerpunkt ist in das BMBF-Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" eingebunden und ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Staatssekretär Schütte betonte die strategische Bedeutung des Projekts. "Wir investieren mehr als 50 Millionen Euro in die Erforschung ressourceneffizienter Produktionstechnologien. Wir wollen damit auch Standortvorteile für deutsche Unternehmen sichern und Arbeitsplätze schaffen. Damit wollen wir gerade auch dem Mittelstand die notwendigen Impulse geben, damit dieses Thema in Zukunft noch stärker berücksichtigt wird."
Wittenstein verwies auf die Stärke der neuen Struktur: "Die Effizienzfabrik vereint für mich zentrale Ideen, für die ich als VDMA-Präsident im Bereich Innovationen stehe, so etwa die enge Verzahnung von industrieller und wissenschaftlicher Forschung."
Mehr als 200 Partner aus Industrie und Wissenschaft sind an den Forschungsprojekten beteiligt. Die Inhalte der Projekte zeigen, dass in der Produktion Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent möglich sind. Die Innovationsplattform Effizienzfabrik sorgt mit zahlreichen Aktivitäten dafür, dass diese zukunftsweisenden Technologien auch eingesetzt werden - und so die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Unternehmen in Deutschland weiter stärken. Die Auftaktveranstaltung im Berliner Loewe Saal, einer ehemaligen Werkzeugmaschinenfabrik, mit mehr als 250 Teilnehmern aus Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Politik ist dafür ein erster Schritt in diese Richtung.
Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung
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