Ohoven: Solidaritätszuschlag jetzt halbieren
"Betriebe und Bürger müssen angesichts steigender Sozialabgaben zum Jahreswechsel jetzt nachhaltig entlastet werden. Eine Senkung des Solidaritätszuschlags würde zudem die Binnennachfrage ankurbeln und so das Wachstum in Deutschland sichern."
Dank kräftig sprudelnder Steuereinnahmen habe die Politik den nötigen finanziellen Spielraum, betonte der Mittelstandspräsident. "Der Solidaritätszuschlag hat 20 Jahre nach der Wiedervereinigung seine Aufgabe erfüllt. Die restlichen 50 Prozent dieser Zusatzsteuer müssen stufenweise auf Null zurückgeführt werden." Dazu bedürfe es eines konkreten Zeitfahrplans. "Eine begrenzte, aber sichere Entlastung zum jetzigen Zeitpunkt ist aus konjunktureller Hinsicht besser als die vage Aussicht auf eine umfängliche Steuersenkung in ferner Zukunft", so Ohoven.
Quelle: Pressemeldung Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.
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