Palliative und hospizliche Vernetzung in der Realität
Im Rahmen der neuen Gesundheitsreform sind alle Beteiligten, d.h. Kassen wie Leistungsanbieter aufgefordert, eine flächendeckende palliative und hospizliche Versorgung zu gewährleisten. Das gemeinsame Ziel: Menschen sollen würdig und ohne Versorgungslücken die letzte Phase ihres Lebens gestalten können. Dafür braucht es eine Vielfalt an Kompetenz und Erfahrung derer, die diese Versorgung vorangetrieben und getragen haben. Dies sind sowohl die stationären Einrichtungen wie ambulanten Dienste, die geprägt sind vom Engagement der ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Mitarbeiter aus dem medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und dem spirituellen Bereich.
Folgende Themen werden bei den 70. Aachener Hospizgesprächen in Impulsreferaten und Workshops mit renommierten Fachleuten und Vertretern aus Medizin, Pflege, Politik, den Krankenkassen vorgestellt, diskutiert und bearbeitet:
- wie hat sich die interdisziplinäre Vernetzung bundesweit entwickelt?
- welche Erfolgsfaktoren gehören zu einer funktionierenden interdisziplinären Vernetzung?
- welche Schwierigkeiten ergeben sich in der Zusammenarbeit zwischen stationären und ambulanten Institutionen, der Hospizarbeit und Palliativmedizin in der Praxis?
- welche ethischen Fragestellungen, wie z.B. das Spannungsfeld zwischen Fremdbestimmung und Patientenautonomie am Lebensende, müssen berücksichtigt werden?
Das bundesweite Aachener Hospizgespräch im Jahr 2007 wurde von über 400 Teilnehmern besucht. Gastreferenten waren unter anderem Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe und der Vorsitzende des G-BA Dr. Rainer Hess.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Ihre Teilnahme an den 70. Aachener Hospizgesprächen bereits in Aussicht gestellt.
Quelle: Pressemeldung Grünenthal GmbH
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