Preis für beste Mediendidaktik deutschsprachiger Hochschulen

16.09.2009 | Berlin
100.000 Euro für die zwei besten E-Learning Projekte / Universität Bremen und Universität Zürich ausgezeichnet

Die mit dem mediendidaktischen Hochschulpreis Medida-Prix ausgezeichneten E-Learning Projekte stehen fest. Geehrt wurden "eAssessment" der Universität Bremen und "DOIT - Dermatology Online with Interactive Technology" der Universität Zürich. Sie erhielten jeweils ein Preisgeld von 50.000 Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Preis. Die Auszeichnung überreichte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, am Mittwoch in Berlin. Die Gewinnerprojekte kommen in diesem Jahr aus Deutschland und der Schweiz.

Der Hauptpreis geht zu gleichen Teilen an die Universität Bremen für den E-Learning-Dienst "eAssessment" und die Universität Zürich für das Projekt "DOIT" (Dermatology Online with Interactive Technology). "eAssessment" ermöglicht es allen Lehrenden der Universität Bremen, computergestützte Einstufungstests, Übungen und Prüfungen durchzuführen. "'eAssessment' präsentiert auf überzeugende Weise, wie mit Hilfe des Einsatzes digitaler Bildungsmedien das Prüfungswesen an Hochschulen Studierenden freundlich gestaltet und optimiert werden kann", hob die Jury hervor. "DOIT" ist ein mehrsprachiges, interaktives, fallbasiertes, global zugängliches E-Learning-Programm für Studierende der Medizin. "Die Besonderheiten dabei sind die vollständige Abdeckung des klinischen Faches Dermatologie durch E-Learning, die offene Zugänglichkeit und die internationale Vernetzung und Nutzung."

Den Publikumspreis, der von der Firma Webducation dotiert wurde, erhielt das Projekt "Von der kreativen Idee zur alltagstauglichen Lehr- und Lerninnovation: mediendidaktische Entwicklungsforschung am Augsburger Institut für Medien und Bildungstechnologie" der Universität Augsburg.

In diesem Jahr wurde der Medida-Prix bereits zum zehnten Mal verliehen. Die Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Baumgartner, Leiter des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems, wählte die Gewinnerprojekte aus zehn Finalisten. Sie hatten sich gegen 72 weitere Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgesetzt. Die Initiatoren des Medida-Prix verstehen diesen als Impulsgeber für eine innovative und nachhaltige Implementierung digitaler Medien in der Hochschullehre. Der Preis wird jährlich von der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Projekte, die den Einsatz von digitalen Medien mit fortschrittlichen Lehrmethoden verbinden.

Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

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