Protest-Banner gegen Tagebaupläne der MIBRAG
Das Banner hing während der parallel stattfindenden Radtour Rund um die Braunkohle, bei der die MIBRAG als Sponsor agiert, direkt am Streckenverlauf gegenüber dem Markkleeberger See.
"Mit ihrem Festhalten an der Braunkohle setzt die MIBRAG auf eine Energieerzeugung, die die Umwelt zerstört und das Klima belastet", sagt Steffen Horn von Greenpeace Leipzig. "Unter dem Deckmantel des Versorgungsauftrags stellt sie wirtschaftliche Interessen vor das Allgemeinwohl. Wir fordern von dem Unternehmen, endlich Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und ernsthaft in Erneuerbare Energien zu investieren."
Im Jahr 2009 erzielte die MIBRAG einen Gewinn von 59,1 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen. Greenpeace fordert, dass sie dieses Geld in den Ausbau zukunftsfähiger Erneuerbarer Energien investiert statt wie geplant in einen weiteren Tagebau in Lützen und in ein neues klimaschädliches Kohlekraftwerk in Profen. Der Klimawandel und seine Folgen können nur durch einen Ausstieg aus dem Abbau und der Verfeuerung des Klimakillers Kohle begrenzt werden. Erst kürzlich hat der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) den hundertprozentigen Umstieg auf Erneuerbare Energien ausdrücklich empfohlen.
Quelle: Pressemeldung Greenpeace e. V.
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