Rücknahme der Wohngeldkürzung: Ein erster richtiger Schritt
Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, das Wohngeld nicht zu kürzen. Damit kann vermieden werden, dass Familien trotz eigenem Erwerbseinkommen zum Bezug von Arbeitslosengeld II gezwungen werden. So werden die Kommunen entlastet. Dieser erste Schritt reicht aber nicht: Auch nach Rücknahme dieser Maßnahme hat das Paket eine starke soziale Schieflage. Die Bundesregierung muss das Paket neu austarieren. Starke Schultern müssen mehr tragen. Auch die geplante Streichung der Rentenbeiträge für Arbeitslosengeld-II-Bezieher muss zurückgenommen werden. Diese belastet die Kommunen, da die Betroffenen mit höherer Wahrscheinlichkeit auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sind, die von den Städten und Gemeinden zu tragen ist.
Um die soziale Balance des Sparpakets zu stärken und die von der Schuldenbremse vorgeschriebenen Konsolidierungsschritte einzuhalten, muss die Bundesregierung endlich mit dem konsequenten Abbau von ökologisch schädlichen Subventionen beginnen. Nur so kann die notwendige ökologische Modernisierung der Volkswirtschaft gelingen. Der lobbygetriebene Streit in der Koalition um die Ökosteuerausnahmen muss beendet werden. Neben dem selbstverständlichen Abbau von Mitnahmeeffekten müssen durch eine stärkere Besteuerung von Ressourcenverbrauch notwendige Mittel für den Bundeshaushalt eingenommen werden. Durch ein Aufgeben der unsinnigen Pläne für das Prestige-Projekt Stuttgart 21, das immer teurer wird, könnte nicht nur die Rücknahme der Wohngeldkürzung aus dem Etat des Verkehrsministeriums finanziert, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Konsolidierung geleistet werden.
Quelle: Pressemeldung Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Weitere News
Pixelpark sagt "Nihao" zum Kölner Chinajahr
26.04.2012 | www.chinajahr-koeln.de im Responsive Design
weiter in Pixelpark sagt "Nihao" zum Kölner ...Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung für Somalia
24.11.2011 | Aus Anlass der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia durch den Einmarsch kenianischer und äthiopischer...
weiter in Kirchliche Hilfswerke fordern ...Die Zeit drängt: Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen
08.11.2011 | Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen...
weiter in Die Zeit drängt: Höhere Förderung ...BVMW nicht Veranstalter des Unternehmerkongresses "Iranian Business Women Power" in Berlin
07.11.2011 | Zu anderslautenden Pressemeldungen stellt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) klar:
weiter in BVMW nicht Veranstalter des ...Nein zum Betreuungsgeld!
07.11.2011 | Anlässlich der gestrigen Vereinbarungen auf dem Koalitionsgipfel erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des...
weiter in Nein zum Betreuungsgeld! ...Aktuelles
Betreuungsausbau statt Betreuungsgeld!
Anlässlich der von der Koalition geplanten Verrechnung des...
weiter ...Netzentgelte: Regierung schröpft Verbraucher
vzbv fordert eine angemessene Beteiligung der Wirtschaft an...
weiter ...Neuigkeiten
Neue Energie für Bayern - WSB Unternehmensgruppe eröffnet Büro in Oberfranken
Die WSB Unternehmensgruppe weitet ihr Engagement für die...
weiter ...Weitere Themen
Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung für Somalia
Aus Anlass der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia...
weiter ...Archiv
Geschäftsgeschenke - eine gute Idee?
In vielen Betrieben gehören Geschäftsgeschenke längst zum...
weiter ...Keine Versorgungslösungen, kein Angebot Hausarztzentrierter Versorgung für Versicherte
GKV-Spitzenverband hat versagt
weiter ...Verschiedenes
Achter Familienbericht Zeit für Familie: Viel Pragmatismus, wenig Innovation
Anlässlich der heutigen Beratung des Achten Familienberichts...
weiter ...Lebensmittelkontrollen: Aigner muss das Heft in die Hand nehmen
vzbv fordert Ende der Kleinstaaterei
weiter ...
