Schavan: "Deutsche Forschung weltweit sichtbar machen"
"Dieses Haus bringt die Vielfalt und Exzellenz der deutschen Forschungslandschaft zum Ausdruck. Es ist eine zentrale Anlaufstelle, um deutsch-amerikanische Kooperationsprojekte auf den Weg zu bringen. Und es ermöglicht der deutschen Forschung und Entwicklung einen einheitlichen Auftritt für Nordamerika", sagte am Freitag Bundesforschungsministerin Annette Schavan in New York. Dort eröffnete sie während ihrer USA-Reise das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) zusammen mit Botschafter Klaus Scharioth, dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Matthias Kleiner, und dem Vizepräsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Prof. Max Huber.
Das DWIH repräsentiert die deutsche Forschung in all ihren Facetten. "Es wird damit eine Schlüsselrolle in der Umsetzung der strategischen Zusammenarbeit einnehmen. Mit dem Regierungsabkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit, das gestern unterzeichnet wurde, wollen wir eine neue Phase der deutsch-amerikanischen Forschungszusammenarbeit beginnen. Die Aktivitäten des DWIH werden die praktische Umsetzung der Kooperation flankieren", sagte Schavan.
Die deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser sind eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Auswärtigen Amtes. An fünf Standorten weltweit 0" neben New York auch Sao Paulo, Neu Delhi, Moskau und Tokyo 0" sollen sie wesentlich zur Erhöhung der Sichtbarkeit der deutschen Forschung und Entwicklung und zur Bündelung der Aktivitäten der deutschen Forschungs- und Mittlerorganisationen, der Hochschulen und der innovativen Unternehmen beitragen. Sie sind damit ein wichtiger Bestandteil in der Umsetzung der Internationalisierungsstrategie, die die Bundesregierung 2008 verabschiedet hat, sowie der Außenwissenschaftspolitik.
Das DWIH in New York versteht sich als Serviceeinrichtung, die Informationen und Unterstützung bei der Verwirklichung deutsch-amerikanischer Austausch- und Kooperationsvorhaben anbietet. Darüber hinaus wird das DWIH Kontakte zu amerikanischen Einrichtungen pflegen, Workshops und Beratung für Nachwuchswissenschaftler anbieten, Wettbewerbe organisieren und verstärkt Öffentlichkeitsarbeit für Wissenschaft und Forschung in Deutschland betreiben.
Das DWIH ist im so genannten "German House" in New York untergebracht, wo bereits mit Büros des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgesellschaft sowie sechs Hochschulbüros eine attraktive und ausbaufähige Infrastruktur besteht. Das DWIH soll außerdem auch innovative deutsche Unternehmen aufnehmen, die auf dem amerikanischen Markt aktiv sind, um stärker die Belange der Industrie zu berücksichtigen. Ein Team aus drei neuen Mitarbeitern hat bereits im Dezember 2009 die Arbeit aufgenommen.
Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung
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