Schon 100.000 am Zug: "Expedition Zukunft" fährt auf Erfolgsschiene

14.07.2009 | Berlin
Ausstellungszug macht in Nürnberg Station / Tour durch 38 weitere Städte/ Schavan: "Forschung bestimmt, wie wir in Zukunft leben werden"

In Nürnberg begrüßt die mobile Ausstellung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichteten Wissenschaftsjahres 2009 den 100.000 Gast. Auf dem Sonderbahnsteig Frankenstadion können Besucher vom 12. bis 14. Juli einen Blick in die Zukunft werfen. Der zur Ausstellung ausgebaute Eisenbahnzug präsentiert auf über 300 Metern Forschung und Technologie zum Anfassen und Staunen. Zwölf Ausstellungswaggons zeigen Wissenschaftstrends und Forschungsperspektiven bis ins Jahr 2020. Auf ihrer Tour durch ganz Deutschland macht die "Expedition Zukunft" noch Halt in 38 weiteren Städten; insgesamt stehen über 60 Haltestationen auf dem Fahrplan.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan ist die Initiatorin des Wissenschaftszuges. In Nürnberg gratulierte sie dem 100.000 Besucher und verdeutlichte zu diesem Anlass die Funktion des Ausstellungszuges im Wissenschaftsjahr 2009: "Wissenschaft und Forschung stellen die Weichen für Morgen. Wie wir in Zukunft leben werden, wird durch die Forschungsarbeit von heute bestimmt. Der Wissenschaftszug "Expedition Zukunft" macht diese Leistungen sichtbar und erfahrbar. Das große Interesse am Wissenschaftszug - insbesondere von Schulklassen und Jugendlichen - zeigt, wie populär Wissenschaft ist und dass Forschung fasziniert."

Der Wissenschaftszug wird von der Max-Planck-Gesellschaft organisiert und vielen weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt. Erlebniswelten, Multimedialinstallationen und interaktive Exponate sowie vertiefende Hintergrundinformationen laden zum Mitmachen und Lernen ein. Die Ausstellung macht komplexe Themen wie Klimawandel, Energieverknappung und Megacities begreifbar. Besonders beliebt bei den jungen Zugbesuchern ist der Waggon "entdecken und staunen": Hier können Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Anleitung im Mitmachlabor die Arbeits- und Denkweisen von Wissenschaftlern erkunden.

Für ihren Forschergeist erhalten die Besucher des Wissenschaftszuges neben den faszinierenden Einblicken in die Welt der Forschung auch einen Stempel in den Expeditionspass des Wissenschaftsjahres 2009. Wer mindestens fünf Stempel im Pass hat, kann eine echte Expedition mit dem Polarforschungsschiff des Alfred-Wegner-Instituts gewinnen.

Von Sonntag, 12. Juli, bis Dienstag, 14. Juli, macht der Zug am Sonderbahnsteig Frankenstadion in Nürnberg Halt. Sonntag ist dort von 10 bis 18 Uhr und am Montag und Dienstag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist jeweils eine Stunde vor Schließung. Nächste Ziele sind Ingolstadt (16. - 18. Juli), Freiburg i. Br. (19. - 21. Juli) und vom 22. - 23. Juli Göttingen.

Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

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