Sharp begrüßt Einspeisevergütung für Solarstrom in UK: Kapazitätsausbau erwartet
Die vom Energie- und Klimaministerium (DECC) vorgestellten Fördertarife für Solarstrom aus Anlagen bis zu einer Größe von 5 Megawatt sollen am 1. April eingeführt werden und für eine Laufzeit von über 25 Jahren gelten. "Die vorgelegten Pläne sind der Startschuss für ein dynamisches Wachstum der Photovoltaik in Großbritannien", so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. "Bisher hinkte der britische Solarmarkt hinter den europäischen Nachbarn hinterher - jetzt aber ergreift Großbritannien die Chance, einen Wandel in der Energiepolitik zu vollziehen und gleichzeitig das Branchenwachstum im Bereich Erneuerbare Energien anzustoßen. In unserer Solarmodulfabrik im walisischen Wrexham haben wir die Produktionskapazität von anfänglich 20 auf mittlerweile 220 Megawatt ausgebaut." Waren in Großbritannien im letzten Jahr Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von lediglich fünf Megawatt neu installiert, könnte der Einspeisetarif laut Analystenfirma IMS Research bereits im Jahr 2011 die Installation von zusätzlich 250 Megawatt bewirken.[1]
Vom erwarteten Kapazitätsausbau profitiert Großbritannien nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch: Die Branche erwartet durch das so genannte "Clean Energy Cashback"-Gesetz zusätzliche Investitionen und Arbeitsplätze. Sharp als größter PV-Produzent in Großbritannien bietet derzeit über 700 Arbeitsplätze in der europäischen Photovoltaikfabrik und ist damit ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region. Andrew Lee, General Manager Sharp Solar UK: "In Wrexham arbeiten wir rund um die Uhr. Wir erwarten jetzt eine Belebung des Marktes, sodass unsere Module in Zukunft verstärkt in Großbritannien verbaut werden und damit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen."
Die Einspeisevergütung fördert neben anderen erneuerbaren Energien wie Biogas, Wind- und Wasserkraft vor allem die Photovoltaik und gilt rückwirkend für alle Anlagen, die seit Juli 2009 in Betrieb sind.[2] Dabei erhalten Betreiber von Solarstromanlagen auch dann Geld, wenn sie den Strom selbst verbrauchen. Berechnungen des Ministeriums zufolge können Endverbraucher mit der Einspeisevergütung zirka 900 britische Pfund im Jahr erwirtschaften und zusätzlich etwa 140 Pfund Energiekosten sparen. "Sicherlich spiegelt sich die Ankündigung der Fördertarife auch auf der Eco Build wider, wir erwarten einen großen Besucherandrang auf der Messe", so Andrew Lee. "Das Interesse an Photovoltaiklösungen wird unter diesen guten politischen Rahmenbedingungen größer sein denn je."
Auf der Eco Build in London, der weltgrößten Fachmesse für nachhaltiges Bauen, präsentiert Sharp am Stand 1148 vom 2. bis 5. März hochleistungsfähige Solarmodule für private Installationen sowie für Geschäftsgebäude. Neben kristallinen und Dünnschichtmodulen stellt der Solarpionier die Sharp LED Amenity Lights vor: Die Straßenbeleuchtung nutzt ausschließlich Solarenergie und ist mit modernster LED Technologie eine zukunftsweisende und umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Straßenlaternen.
Sharp ist seit 50 Jahren treibende Kraft für den Einsatz von Photovoltaik und hat den europäischen Solarmarkt entscheidend mitentwickelt. Das Unternehmen stellt neben mono- und polykristallinen Solarzellen auch Dünnschichtzellen und Lichtkonzentratoren her. Bereits seit 2004 produziert Sharp in seiner ersten europäischen Solarfabrik im walisischen Wrexham/Großbritannien Solarmodule für den europäischen Markt. Voraussichtlich im März 2010 nimmt der Technologieführer die weltweit erste Gigawatt Dünnschicht-Fabrik im japanischen Sakai in Betrieb. Bis heute produzierte Sharp weit mehr als 2,5 Gigawatt Solarzellen und ist damit einer der weltweit größten Photovoltaikhersteller.
Quelle: Pressemeldung Sharp Electronics (Europe) GmbH
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