Studie belegt: Zunehmend hohe Gewinne durch dezentrale und erneuerbaren Energien für Kommunen

24.08.2010 | Berlin
Zur Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Zentrums für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE) erklären Britta Haßelmann, Sprecherin für Kommunalpolitik, und Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz:

Die ersten Ergebnisse der Studie belegen das hohe Potenzial der dezentralen erneuerbaren Energien. Die Kommunen profitieren stark von ihrem Ausbau. Dies kommt vor allem der regionalen Wertschöpfung zugute.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung bedient dagegen vor allem die Interessen der vier großen Energiekonzerne mit ihren Atom- und Kohlekraftwerken, dabei blockieren diese das Wachstum der erneuerbaren Energien. Ein Ausstieg aus dem Ausstieg bedroht die Investitionen in erneuerbare Energien, Stadtwerke und dezentrale Energieanbieter geraten aufs Abstellgleis.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung schafft dagegen Wertschöpfung für alle, und nicht nur für E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW. Darum werden wir uns weiterhin engagiert für ihren Ausbau einsetzen. Sollte es bis 2020 wie von der Branche erwartet einen Ökoenergie-Anteil von 28,7 Prozent (Strom, Wärme, Kraftstoffe) geben, könnten laut Studie bis zu 12,3 Milliarden Euro pro Jahr in die kommunalen Kassen gespült werden.

Quelle: Pressemeldung Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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