Vision für eine Stadt
Nur gemeinsam können wir das Beste für Wuppertal erreichen. Unter dieses Motto könnte man die Leitlinien der Wuppertaler Stadtentwicklung 2015 fassen, die Oberbürgermeister Peter Jung bei seiner heutigen Pressekonferenz vorstellte.
„Helmut Schmidt hat einmal gesagt: Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen. Bei den Leitlinien unseres Oberbürgermeisters handelt es sich jedoch nicht um realitätsferne Visionen oder schöne Utopien aus dem Wolkenkuckucksheim, sondern um konkrete Handlungsanweisungen, wie die Zukunft der Stadt Wuppertal in den nächsten Jahren in gesellschaftlicher, ökonomischer und kultureller Hinsicht gestaltet werden kann“, so Bernhard Simon, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Wuppertal.
„Peter Jung beschönigt die Lage dieser Stadt nicht. Aber er neigt auch nicht zum Jammern und Klagen, sondern fordert alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gemeinsam für das Leitbild einer familienfreundlichen und lebensfrohen Stadt zum Wohlfühlen mit zu arbeiten“, sagte Simon. Manchmal könne der Blick in die Geschichte den Menschen Mut machen. Wuppertal ist eine der ältesten Industriestädte Deutschland mit einer über 200-jährigen Industriegeschichte. Die Schwebebahn ist das sichtbare Zeichen für den Pioniergeist und den Ideenreichtum der Bewohner dieser Stadt. „Heute gilt es, an diesen Pioniergeist anzuknüpfen und angesichts der demographischen und wirtschaftlichen Herausforderungen nicht zu verzagen, sondern die Ärmel hoch zu krempeln.“
Dass diese Stadt dabei ist, den Strukturwandel zu meistern, beweist die Bergische Universität, die sich zu einem zentralen Baustein der Bildungs- und Wissenschaftsregion entwickelt hat. „Es macht uns stolz, dass unsere Hochschule die meisten betrieblichen Ausgründungen unter allen deutschen Universitäten verzeichnet.“ Zur Erschließung weiterer kreativer Potenziale werde die Stadt mit dem Projekt „Junior Uni“ einen weiteren innovativen Weg gehen.
Peter Jung habe deutlich gezeigt, dass er der Oberbürgermeister aller Wuppertaler sei. Daher lägen ihm insbesondere die Förderprogramme „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“ am Herzen, mit denen das schlummernde Potenzial sozial benachteiligter Stadtteile erschlossen werden solle. Jung verweist in seinen Leitlinien auf vier konkrete Handlungsprogramme: das Handlungsprogramm Wohnen, die Wuppertaler Quartiersentwicklungsgesellschaft, den Stadtumbau West und die Wohnungsbezogenen Immobilien- und Standortgemeinschaften. Hinter diesen Programmen stecke ein Ziel: Diese Stadt verkauft sich oft noch unter Wert. Mit gezielter Förderung lässt sich zeigen, dass Wuppertal ein besseres Image verdient hat und durch eine kluge Stadtentwicklungspolitik benachteiligte Stadtteile wieder den Anschluss finden. Denn die Bürgerinnen und Bürger sollen nicht nur in der Stadt arbeiten - sie sollen hier auch wohnen und sich wohl fühlen. Die Vorschläge und Handlungsanweisungen des Oberbürgermeisters stärken das regionale Bewusstsein der Menschen.
„Die Leitlinien für Wirtschaft, Wohnen, Einzelhandel, Verkehr, Bildung, Soziales Bauen, Kultur und Umwelt sind so detailliert wie anspruchsvoll. Alle politischen Gruppierungen in dieser Stadt, die Verwaltung, die Wirtschaft, aber vor allem auch alle Bürgerinnen und Bürger haben hiermit eine gute Grundlage für die Entwicklung unserer Stadt bis zum Jahr 2015. Denn es kommt auf uns alle an, ob aus der Vision Wirklichkeit wird. Bei der Umsetzung der Weg weisenden Leitlinien zur Stadtentwicklung darf der Oberbürgermeister jedenfalls fest damit rechnen, dass die CDU-Fraktion Wuppertal an seiner Seite stehen wird - für das Wohl unserer Stadt und seiner Bewohner“, versicherte Simon.
Quelle: Pressemeldung CDU Wuppertal
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